Manche Themen lassen sich im Sitzen benennen. Andere brauchen einen Platz im Raum, bevor sie sich überhaupt zeigen.
Was eine Aufstellung sichtbar macht
Familien- und Systemaufstellungen legen Beziehungen, Loyalitäten und Verstrickungen in den Raum. Nicht als Spektakel, sondern als genaue Arbeit. Wer wen trägt, wer fehlt, was nicht ausgesprochen werden durfte.
Historisch wird oft auf die Familienaufstellung verwiesen. In meiner Praxis ist das kein Schauspiel und keine Glaubenslehre. Es ist ein Werkzeug neben dem Gespräch, eingebettet in eine systemische Haltung.
Ich arbeite damit, wenn das Anliegen es trägt. Nicht jedes Thema braucht eine Aufstellung. Manches gehört zuerst ins Gespräch, manches erst in die Gruppe. Die Formate stehen unter Therapie.
Einzel und Gruppe
Im Einzelsetting können Figuren oder Positionen den Raum halten. In der Gruppe werden Stellvertreterinnen und Stellvertreter Teil der Arbeit. Termine für Gruppenformate findest du unter Veranstaltungen.
Stellvertretung heißt: jemand leiht dem System einen Körper und eine Wahrnehmung, nicht eine Meinung. Was gespürt wird, gehört zum Bild, nicht zur Biografie der stellvertretenden Person. Danach gibt es Raum, wieder bei sich anzukommen.






